Die Geschichte hinter Log On Globe

Ich habe schon immer zwei Dinge geliebt: den Weltraum und das Bauen von Dingen fürs Web.

Eines Tages fragte meine 9-jährige Tochter, warum es in Paris schon 22 Uhr war, während es in New York erst 16 Uhr war.

Ich öffnete meinen Laptop, überzeugt, eine Website zu finden, die die Erde in Echtzeit zeigt, mit Tageslicht, Nacht, Sonne und Mond.

Ich habe die, die ich mir vorstellte, nie gefunden.

Also fing ich an, sie zu bauen.

Zuerst wollte ich nur eine schöne Erde.

Dann kam die Atmosphäre.

Die Wolken.

Die Sonne.

Der Mond.

Die ISS.

Finsternisse.

Jahreszeiten.

Zeitzonen.

Nach und nach war es kein Globus mehr, sondern wurde zu einem lebendigen Modell unseres Planeten.

Jede neue Funktion entfachte zehn weitere Ideen.

Schließlich kehrte eine einfache Frage immer wieder zurück:

Was können wir auf dem Globus festhalten (log on Globe)?

Es stellt sich heraus, die Antwort lautet: fast alles.

Der Name Log On Globe hatte tatsächlich mehr als zwanzig Jahre auf dieses Projekt gewartet. Damals war er für ein Reisetagebuch gedacht, in dem Menschen ihre Reisen auf einer Karte festhalten konnten. Das Projekt kam nie zustande, aber ich habe den Namen nie losgelassen.

Im Rückblick denke ich, er hat endlich seine wahre Bestimmung gefunden.

Denn bei Log On Globe geht es nicht nur darum, unseren Planeten zu betrachten.

Es geht darum, ihn zu verstehen.

Sich mit ihm zu verbinden.

Ihn zu erkunden.

Ein Ereignis nach dem anderen.

Willkommen an Bord.

Tom, aus Paris, Erde

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